Molekularfamilie

Über die Normen hinaus glückend.

Magische Zwiebelquiche! Ehrlich.

Die Kinder haben eine Herbstparty in der G-Straße geschmissen und während dort fleißig Kuchen, Kartoffelsalat und Suppe produziert wurde, brachten Paul und ich eine Zwiebelquiche mit. Eine magische Zwiebelquiche, wie es scheint. Molekularfamilie proudly presents *drumroll*:

Das erste Gemüse-Rezept, von dem Konrad sich wünschte, dass wir es nochmal machen! Das erste nudelfreie Rezept, das ihm auch nach dem zweiten Biss schmeckte! Das erste Quiche-Rezept, von dem er drei (!) Stücke verputzte!

Die These, dass er einfach nur hungrig war, weil an besagtem Tage das Mittagessen ausfiel, ignorieren wir alle getrost. Er hat nämlich auch am nächsten Tag noch danach gefragt.

Die Quiche ist schon weggefuttert! Bild gibts erst von Versuch 2!

Zeit: ca. eine Stunde (20 Minuten Vorbereitung, 45 Minuten Backen)

Ergibt eine Quiche. Bei hungrigen Mäulern also eher nur vier Portionen, als Nebenbeigericht für bis zu zwölf Personen.

Zutaten für den Boden

250g Mehl

125g Butter (kühl)

eine Prise Salz

ein Ei

Zutaten für die Füllung

500g Zwiebeln

100g Speck* (auf dem Freitagsmarkt am Maybachufer gibt es jetzt auch einen Neulandfleischereistand, yay!)

ein paar Mehr Prisen Salz

100ml Schlagsahne

zwei Eier

Kümmel

ein wenig Mehl

noch ein wenig Butter

Mehl und Salz mischen, dann die Butter in kleine Würfel schneiden und mit dem Ei unter die Mehlmasse mischen bis eine einheitliche Masse entsteht. Wenn ihr schnell knetet, lässt sich der Teig auch noch gut weiterverarbeiten, ansonsten kurz ins Gefrierfach damit.

Die Zwiebeln klein würfeln und in Butter glasig dünsten, separat den gewürfelten Speck knusprig braten. In einer Schale die Eier mit Salz, Sahne und Kümmel vermischen. Mit Salz kann man hier ruhig etwas großzügiger umgehen, die Zwiebeln schlucken einiges davon. Bevor die Zwiebeln bräunen, ein wenig Mehl darunter rühren und die Pfanne vom Herd nehmen (wir haben einen Gasherd, glücklicherweise, Flamme aus reicht also).

Den Teig in eine Quiche- oder Kuchenform pressen. Meiner Erfahrung nach funktioniert ausrollen eher schlecht bis gar nicht, ich werfe den Teigklumpen einfach in die Mitte der Form und quetsche ihn dann nach und nach gleichmäßig mit den Händen platt, bis die Form ausgefüllt ist und ein Rad entsteht.

Nun noch die Eier-Sahne-Mischung und den Speck unter die Zwiebeln mischen, in die Form füllen und ab in den Ofen. Bei unserem Herd dauert das Ganze so um die 45 Minuten. Die Quiche ist durch, wenn sie leicht golden strahlt und die Eier gestockt sind.

* Geht natürlich auch ohne Speck, falls ihr’s lieber vegetarisch mögt. Dann könnte man vielleicht ein wenig Sahne durch Weißwein oder Senf ersetzen, oder getrocknete/eingelegte Tomaten mit reinwürfeln.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26. Oktober 2012 von in Ausprobiertes und getaggt mit , , .

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